Unterricht vom 06.12.2021 bis 10.12.2021

Klasse 1 und 2                          Unterricht von 07.50 Uhr bis 11.50 Uhr 

Klasse 2                                     montags bis 12.50 Uhr (Plattdeutschunterricht)

Klasse 3 und 4                          Unterricht von 07.50 Uhr bis 12.50 Uhr



Witzwort, den 29.11.2021

Liebe Eltern,

folgend aktuelle Informationen aus dem Ministerium uns unserer Schule zur gegenwärtigen Corona Lage.

Die aktuelle Corona-Schulinformation aus dem Ministerium im Anhang beinhaltet für Sie für heute folgende Themen:

1. Aktuelle Lage zum Coronavirus SARS-CoV-2

2. Freiwillige Tests für Geimpfte und Genesene

3. Veranstaltungen in Schulen und Hygieneleitfaden

4.

Für unsere Schule gilt dazu:

- Selbstverständlich besteht für alle Kinder unserer Schule weiterhin die angeordnete Maskenpflicht im gesamten Schulgebäude, sowie die sorgfältige und konsequente Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln (AHA-Regeln).

- Bitte denken Sie daran, Ihrem Kind täglich mehrere frische Mund-Nasen-Bedeckungen (Masken) mit zur Schule zu geben, damit der Schultag damit hygienisch und sicher versorgt ist.

- Auch an unserer Schule gibt es Kinder, die mit diagnostiziert positivem Corona-Ergebnis bzw. als Kontaktpersonen zu einer Corona-infizierten Person aktuell in Quarantäne sind.

- Achten Sie in der aktuellen Situation besonders darauf, Kinder mit Krankheitssymptomen auch und vor allem unter dem besonderen Augenmerk der Corona-Problematik zu betrachten und im Zweifelsfall immer Rücksprache mit einem Arzt zu halten, bevor das Kind in die Schule geschickt wird.

- Eltern sollen das Schulgebäude nicht mehr unaufgefordert betreten, das gilt auch für das Abholen der Kinder aus der Ganztagsbetreuung und dem Abholen von Schulmaterial. Bitte machen Sie sich bemerkbar und warten Sie auf Anweisungen des Schulpersonals. Wenn Sie das Schulgebäude betreten dürfen, dann gilt die sorgfältige und konsequente Einhaltung der 3G-Regelung sowie die sorgfältige Beachtung der Abstands-und Hygieneregeln. Der Besuch muss in einer Liste protokolliert werden. Gespräche sollten soweit irgend möglich bevorzugt per Telefon oder Mail stattfinden, um unnötige Kontakte zu vermeiden.

- Bei Bedarf können Sie auf formlosen Antrag bei der Schule erneut fünf Selbsttests für die Zeit der Weihnachtsferien erhalten. Dieser Antrag sollte bitte bis zum 15.12.2021 in der Schule vorliegen.

- Ich bitte Sie persönlich, dem Appell unseres Bundespräsidenten zu folgen: Vermeiden Sie gegenwärtig alle nicht unbedingt notwendigen Kontakte zu anderen Personen und meiden Sie Situationen, bei denen viele Menschen zusammenkommen. Achten Sie auch im privaten Bereich auf die sorgfältige Einhaltung der AHA-Regeln. Tragen Sie bitte so dazu bei, eine Verbreitung des Virus zu verhindern.

Ich freue mich auf eine weitere freundliche und konstruktive Zusammenarbeit mit Ihnen und auf die Schularbeit mit Ihren Kindern.

Sollten Sie noch Fragen zu schulischen Abläufen oder Inhalten haben, dann stehe ich Ihnen gerne für Gespräche im Rahmen der bekannten Schulzeiten zur Verfügung.

Mit herzlichen Grüßen aus der „Lütt Dörp School“

Jörg-Hinrich Meier, Rektor

Anhang: 1

Corona-Schulinformation 2021 – 051

Sehr geehrte Schulleiterinnen und Schulleiter, liebe Kolleginnen und Kollegen,

liebe Eltern,

in dieser Schulinformation greifen wir folgende aktuelle Themen für Sie auf:

1. Aktuelle Lage zum Coronavirus SARS-CoV-2

2. Freiwillige Tests für Geimpfte und Genesene

3. Veranstaltungen in Schulen und Hygieneleitfaden

4. Test-Kits für die Weihnachtsferien

1. Aktuelle Lage zum Coronavirus SARS-CoV-2

Das Robert Koch Institut hat in seinem aktuellen Wochenbericht dargestellt, dass sich

deutschlandweit die Steigerung der 7-Tages-Inzidenzen beschleunigt hat. Es sei damit zu

rechnen, dass sich der starke Anstieg der Fallzahlen innerhalb der nächsten Wochen

fortsetzen werde. Daher sei es geboten, dass die Bevölkerung ergänzend zu den

angeordneten Schutzmaßnahmen mithelfe, den momentanen Infektionsdruck zu

reduzieren. Geboten seien eine sofortige, größtmögliche Reduktion der Kontakte außerhalb des eigenen

Haushalts, konsequentes Tragen von Masken, Einhaltung des Mindestabstands und regelmäßiges und gründliches Lüften von Innenräumen vor, während und nach dem

Aufenthalt mehrerer Personen (AHA+L).

Bei Symptomen einer neu auftretenden Atemwegserkrankung wie z. B. Schnupfen,

Halsschmerzen oder Husten (ebenfalls unabhängig vom Impfstatus) wird dringend

empfohlen, zuhause zu bleiben, die Hausarztpraxis zu kontaktieren und dort einen PCRTest durchführen zu lassen.

Die spezifische Situation in Schleswig-Holstein ist deutlich weniger kritisch als in anderen Bundesländern. Die Inzidenzen sind erheblich niedriger, und wir stellen in unserem Land auch kein exponentielles Ansteigen der Fallzahlen fest. Die Situation an unseren Schulen ist unter Kontrolle und der Präsenzunterricht findet weitestgehend ohne Beeinträchtigungen statt. Dies ist insbesondere Ihrem Engagement und der Tatsache zu verdanken, dass die

Schülerinnen und Schüler in Schleswig-Holstein sich gut an die Regeln halten.

Kinder und Jugendliche haben unter dieser Pandemie am meisten gelitten. Sie haben sich solidarisch gezeigt und zu jedem Zeitpunkt eine große Last in diesem gemeinsamen und gesamtgesellschaftlichen Kampf gegen Corona getragen. Auch im Namen von Ministerin Prien appelliere ich an Sie und Ihre Kollegien: Nutzen Sie die zahlreichen landesweiten Impf- und Auffrischungsangebote und sprechen Sie mit den Eltern und Schülerinnen und Schülern über die Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

2. Freiwillige Tests für Geimpfte und Genesene

Vor dem Hintergrund der aktuellen Lage sind neben den Impfungen die regelmäßige

Durchführung von Tests ein entscheidendes Mittel, um Infektionen zu erkennen,

Infektionsketten zu unterbrechen und den Schutz vor Infektionen zu erhöhen. Mit Blick auf die steigenden Infektionszahlen bitten wir daher ausdrücklich auch Geimpfte und Genesene in den Schulen, regelmäßig an den schulischen Testungen teilzunehmen.

Die Testungen sind ein wichtiger Baustein des Infektionsschutzes, der es ermöglicht,

einzelne Infektionen früh zu erkennen, einer Ausbreitung vorzubeugen und damit

schließlich den Schulbetrieb in Präsenz aufrechterhalten zu können.

3. Veranstaltungen in Schulen und Hygieneleitfaden

Soweit in den Schulen in den kommenden Wochen Veranstaltungen geplant sind (z. B. Weihnachtsbasare, Weihnachtskonzerte usw.), werden Sie auch Eltern und externe Gäste in den Schulen begrüßen. Bei diesen Formaten ist es besonders wichtig, die vom Schulalltag abweichenden Hygieneregeln zu beachten. Sie finden den Hygieneleitfaden unter Coronavirus - Schulen&Hochschulen - Hygieneleitfaden für das Schuljahr 2021/22 - schleswig-holstein.de weiterhin im Landesportal. Bei Veranstaltungen mit einer größeren Zahl an Besucherinnen und Besuchern, die über Jahrgangsgrenzen hinweg geplant sind, empfiehlt es sich, diese als sog. 2G-Veranstaltungen zu organisieren, so dass nur eingelassen werden sollten: Personen, die im Sinne von § 2 Nummer 2 oder 4 SchAusnahmV geimpft oder

genesen sind, Kinder bis zur Einschulung, Minderjährige, die im Sinne von § 2 Nummer 6 SchAusnahmV getestet sind oder die anhand einer Bescheinigung ihrer Schule nachweisen, dass sie im Rahmen eines

verbindlichen schulischen Schutzkonzeptes regelmäßig zweimal pro Woche

getestet werden, Personen, die aus medizinischen Gründen nicht gegen das Coronavirus geimpft

werden können, dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen und im Sinne

von § 2 Nummer 6 SchAusnahmV getestet sind.

4. Test-Kits für die Weihnachtsferien

Wie bereits in den Herbstferien werden auch während der Weihnachtsferien in den Schulen keine regelmäßigen Selbsttestungen durchgeführt. Damit die minderjährigen Schülerinnen und Schüler, vor allem soweit sie in Schleswig-Holstein bleiben, dennoch an Freizeitaktivitäten teilnehmen können, für die eine Testpflicht vorgesehen ist, behalten die Schulbescheinigungen unter für diesen Zeitraum angepassten Bedingungen ihre Gültigkeit.

Von den während der Schulzeit drei möglichen Testvarianten bleiben in den Ferien zwei übrig: die Testung in einem Testzentrum, in einer Apotheke oder bei einer Ärztin bzw. einem Arzt und die Selbsttestung im häuslichen Umfeld mit Bestätigung durch eine qualifizierte Selbstauskunft. Bei Bedarf erhalten die Schülerinnen und Schüler auf formlosen Antrag bei der Schule von ihren Schulen fünf Selbsttests für die Ferienzeit.


Witzwort, den 17.11.2021

Liebes Kollegium, liebe Elternvertreter, liebe Eltern,

anbei die neuesten Informationen aus unserer Schule und dem Ministerium in Kiel.

Zunächst aus unserer Schule:

- Die Schulanmeldungen an der „Lütt Dörp School“ sind abgeschlossen und wir freuen uns auf die zukünftigen Erstklässler. Das „Schulspiel“ hat den Kindern Freude bereitet und die Gespräche mit den Eltern waren aufgeschlossen und informativ. Insgesamt werden nach aktuellem Stand im Sommer 2022 39 Kinder an unserer Schule eingeschult.

- Auf der Schulkonferenz wurden neben den obligatorischen Berichten eine Vielzahl Themen angesprochen, vor allem Planungen für die Zukunft standen dabei im Mittelpunkt. Aktuell in der Vorbereitung sind die Weihnachtsfeiern, die für Schwabstedt am Freitag, den 17.12.2021 um 16.00 Uhr geplant ist und die in Witzwort am Dienstag, den 21.12.2021 um 18.00 Uhr jeweils in der Schulsporthalle beginnen soll.

- Im Plattdeutschunterricht üben gegenwärtig die Kinder des dritten und vierten Schuljahres für den Wettbewerb „Schölers leest Platt“, dessen Schulentscheidung noch vor den Weihnachtsferien stattfinden wird. Der Schulsieger qualifiziert sich dabei für die weitere Teilnahme am Gebietsentscheid im kommenden Frühjahr.

- Ansonsten findet an beiden Schulstandorten zur Zeit Unterricht im gewohnten Umfang und mit den normalen Inhalten statt.

- Das Thema Corona spielt natürlich auch an unserer Schule in den Gesprächen wieder eine immer größere Rolle, diesbezüglich Regelungen dazu finden Sie in den Ausführungen des Ministeriums.

Aus dem Ministerium sind uns die Information über den zukünftigen Umgang mit der Corona Pandemie in Schleswig-Holstein zugesandt worden, sowie die Medieninformation von Frau Ministerin Prien, die unser Handeln in der Schule in Bezug auf die Corona Problematik in der nächsten Zeit regeln wird. Sie finden sie im Anhang und wir bitten um freundliche Kenntnisnahme.

Vorab zusammengefasst schreibt das Ministerium:

Sehr geehrte Eltern,

mit der heutigen Corona-Schulinformation übersende ich die Information zur Änderung der Schulen-Coronaverordnung, die ab 22. November gelten wird. Die Änderung bringt folgende Neuerungen:

 Nachdem die Maskenpflicht zuvor am Sitzplatz ausgesetzt worden war, gilt sie nun wieder im gesamten Schulgebäude. Eine Ausnahme soll lediglich dann gemacht werden, wenn es um Spracherwerb geht. (z.B. Deutschunterricht, DaZ oder auch wenn es pädagogisch geboten ist, wie in bestimmten Situationen im Förderbereich).

 Die Testpflicht gilt weiter: Alle ungeimpften Schülerinnen und Schüler MÜSSEN sich zwei Mal pro Woche in der Schule testen; die geimpften und genesenen Schülerinnen und Schüler SOLLEN die Gelegenheit wahrnehmen, sich in der Schule zu testen. Das gilt ebenso für alle an Schule Beschäftigten.

 Sollte es einen bestätigten Fall in einer Lerngruppe geben, wird in dieser Lerngruppe auch weiterhin fünf Schultage lang TÄGLICH getestet. Auch den Genesenen und Geimpften wird dringend empfohlen, an den Testungen in der Schule teilzunehmen.

 Die rechtliche Umsetzung erfolgt zu Montag; Ministerin Prien ruft dazu auf, ab sofort wieder im gesamten Schulgebäude Masken zu tragen, auch an den Sitzplätzen.

Soweit die leider wieder notwendigen neuen Informationen zum Thema Corona.

Ich freue mich auf eine weitere freundliche und konstruktive Zusammenarbeit mit Ihnen und auf die Schularbeit mit Ihren Kindern.

Sollten Sie noch Fragen zu schulischen Abläufen oder Inhalten haben, dann stehe ich Ihnen gerne für Gespräche im Rahmen der bekannten Schulzeiten zur Verfügung.

Mit herzlichen Grüßen aus der „Lütt Dörp School“

Jörg-Hinrich Meier, Rektor

Anhang: 2

Medien-Information   vom Schleswig-Holstein Bildungsministerium

Mittwoch, 17. November 2021

Die Landesregierung hat heute über die zu erwartenden Corona-Maßnahmen

informiert. Bildungsministerin Karin Prien ergänzt die Details zu den Schulen.

KIEL. Bildungsministerin Karin Prien hat heute (17. November) in Kiel über die

Regelungen der neuen Schulen-Coronaverordnung informiert, die ab 22. November gelten

soll.

Die wesentlichen Punkte:

 Nachdem die Maskenpflicht zuvor am Sitzplatz ausgesetzt worden war, gilt sie nun

wieder im gesamten Schulgebäude. Eine Ausnahme soll lediglich dann gemacht

werden, wenn es um Spracherwerb geht. (z.B. Deutschunterricht, DaZ oder auch

wenn es pädagogisch geboten ist, wie in bestimmten Situationen im Förderbereich).

 Die Testpflicht gilt weiter: Alle ungeimpften Schülerinnen und Schüler MÜSSEN

sich zwei Mal pro Woche in der Schule testen; die geimpften und genesenen

Schülerinnen und Schüler SOLLEN die Gelegenheit wahrnehmen, sich in der

Schule zu testen. Das gilt ebenso für alle an Schule Beschäftigten.

 Sollte es einen bestätigten Fall in einer Lerngruppe geben, wird in dieser

Lerngruppe auch weiterhin fünf Schultage lang TÄGLICH getestet. Auch den

Genesenen und Geimpften wird dringend empfohlen, an den Testungen in der

Schule teilzunehmen.

 Die rechtliche Umsetzung erfolgt zu Montag; Ministerin Prien ruft dazu auf, ab sofort

wieder im gesamten Schulgebäude Masken zu tragen, auch an den Sitzplätzen.

Bildungsministerin Karin Prien: „Sobald die neue Schulen-Coronaverordnung in Kraft

getreten ist, muss in den Schulen wieder grundsätzlich eine qualifizierte Mund-Nasen-

Bedeckung getragen werden. Die Einschränkung der Maskenpflicht, nach der auf den

Plätzen im Klassenraum keine Maske getragen werden muss, gilt dann nicht mehr.

Lediglich dort, wo es zum Spracherwerb pädagogisch sinnvoll und notwendig ist, kann

auch weiterhin im Unterricht am Platz für einen begrenzten Zeitraum auf die Maske

verzichtet werden“, so die Ministerin.

Da die Maskenpflicht erst im Zuge einer neuen Verordnung rechtskräftig wiedereingesetzt

werden kann und dazu das Kabinett sowie auch der Landtag in einem ordentlichen

Verfahren beteiligt bzw. gehört werden müssen, gilt die neue Verordnung voraussichtlich ab 22. November. „Bis dahin appelliere ich an Sie alle, in diesem Sinne ab sofort wieder die Maske auch am Platz zu tragen. Die Situation in Schleswig-Holstein ist nicht dramatisch, sondern beherrschbar und wir wollen alle gemeinsam dafür sorgen, dass es so bleibt. Wir haben die höchsten Impfquoten im Land, gerade die Jugendlichen ab 12 sind hier Vorreiter in Deutschland. Die Schulen in Schleswig-Holstein müssen geöffnet bleiben. Lassen Sie uns, lasst uns auch deshalb gemeinsam gegen das Virus kämpfen“, so Karin Prien.

Die Pandemielage an den Schulen sei angespannt, aber nicht kritisch. „Wir erleben in Schleswig-Holstein derzeit eine Situation, die wir so ähnlich schon aus vorangegangenen Wellen der Pandemie kennen. Während es in den meisten Bundesländern zu einem massiven Anstieg der Inzidenzen mit teils wochenlangem exponentiellen Wachstum gekommen ist, steigen die Inzidenzen in den Altersgruppen in Schleswig-Holstein deutlich moderater.“ Dies bedeute aber nicht, dass man sich von der bundesweiten Entwicklung oder derjenigen im Nachbarland Dänemark abkoppeln könne.

Karin Prien wurde auch grundsätzlicher in ihren Erläuterungen. Man dürfe nicht vergessen, hob sie hervor, dass der Normalzustand für Schülerinnen und Schüler der uneingeschränkte Präsenzunterricht mit regem Austausch mit allen Mitschülerinnen und Mitschülern sei. „Wir haben in dieser Pandemie dieses Recht der Kinder eingeschränkt, um gemeinsam gegen die Ausbreitung des Virus vorzugehen und um die Vulnerablen und Alten zu schützen. Unsere Maßnahmen, das haben übrigens auch die Gerichte seit Beginn der Pandemie bestätigt, waren immer wohl abgewogen und verhältnismäßig“, hob Prien hervor. Die jüngsten Lockerungsschritte seien aber aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens in dieser Form nicht mehr aufrecht zu halten. „Unser oberstes Ziel bleibt die Sicherstellung des Präsenzunterrichts für alle Schülerinnen und Schüler“, so Prien. „Um dieses Ziel zu erreichen, kehren wir zur Maskenpflicht am Platz zurück.“ Gerade an den weiterführenden Schulen hätten die meisten Jugendlichen ohnehin auch weiterhin Masken getragen.

Zusätzlich hob Prien das Angebot hervor, dass auch die geimpften und genesenen Schülerinnen und Schüler und alle an Schule Beschäftigten weiterhin am Testverfahren in den Schulen teilnehmen können. „Die Geimpften und Genesenen können sich auch weiterhin in der Schule testen, die Ungeimpften müssen es“, betonte Prien. Zwei Mal pro Woche wird an den Schulen getestet. Gab es einen positiven Fall in einer Lerngruppe, wird für fünf Tage täglich getestet.

In Kürze soll es auch eine Impfung für Kinder ab fünf Jahren geben. Die Europäische Arzneimittelbehörde werde wohl schon bald grünes Licht für eine zugelassene Kinderimpfung geben. „Sprechen Sie mit ihren Kinderärztinnen und -ärzten über die Möglichkeit einer Impfung für ihr Kind. Die Landesregierung trifft alle notwendigen Vorbereitungen, um auch Kindern landesweit unkomplizierte und leicht zugängliche Impfangebote machen zu können“, so Prien.

Die Ministerin richtete sich aber ganz besonders an die Erwachsenen: „Kinder und Jugendliche haben unter dieser Pandemie am meisten gelitten. Sie haben sich solidarisch gezeigt und zu jedem Zeitpunkt eine große Last in diesem gemeinsamen und gesamtgesellschaftlichen Kampf gegen Corona getragen. „Zeigen Sie Solidarität und gehen Sie zu einer ärztlichen Beratung und lassen sich danach impfen. Das gilt insbesondere für Eltern und alle an Schule Beschäftigten. Wer heute auf eine Impfung verzichtet, weil er meint, er komme ja auch ohne klar, der trägt Verantwortung und Schuld für das Leid von Kindern in diesem Land. Von Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können oder besonders vulnerabel sind. Und wenn Sie sich nicht impfen lassen, tragen Sie Verantwortung für jede weitere Woche, die uns diese Pandemie das Leben schwermacht.“

Verantwortlich für diesen Pressetext: David Ermes | Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur | Brunswiker Str. 16-22, 24105 Kiel | Telefon 0431 988-2369 | Telefax 0431 988- 5903 | E-Mail: pressestelle@bimi.landsh.de | Medien-Informationen der Landesregierung finden Sie aktuell und archiviert im Internet unter www.schleswig-holstein.de | Das Ministerium finden Sie im Internet unter www.schleswig-holstein.de


Witzwort, den 29.10.2021

Liebes Kollegium, liebe Elternvertreter, liebe Eltern,

anbei die neuesten Informationen aus unserer Schule und dem Ministerium in Kiel zur freundlichen Kenntnisnahme.

Zunächst aus unserer Schule:

- Die Elternabende für die zukünftigen Erstklässler haben in Schwabstedt und Witzwort stattgefunden.

- Die nächste Woche steht bei uns nun ganz im Zeichen der eigentlichen Neuanmeldungen unserer Erstklässler für das Schuljahr 2022/2023, die Eltern sind dazu mit ihren Kindern bereits eingeladen.

- Letztmalig: Weil nun die nasskalte Jahreszeit begonnen hat, denken Sie bitte daran, dass Ihr Kind auch in der Schule im Unterricht Hausschuhe benötigt.

- Wie Sie dem Schreiben des Ministeriums entnehmen können, benötigen die Kinder auf einigen Wegen und in einigen Situationen weiterhin Mund-Nasen-Bedeckungen in der Schule, ich bitte Sie, Ihre Kinder weiterhin damit auszustatten.

- Zur Erinnerung: Am Freitag, den 29.10.2021 findet im Zeitraum von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr in der „Lütt Dörp School“ Witzwort ein „Tag der offenen Schule“ statt.

Der entsprechende Tag in Schwabstedt in der Vorwoche war sehr aufschlussreich und bescherte uns viele interessante Gespräche.

Aus dem Ministerium kam folgende aktuelle Information:

Schulen: Maskenpflicht im Unterricht wird aufgehoben

KIEL. Die Jamaika-Koalition hat wie angekündigt über die aktuelle Corona-Lage und das weitere Vorgehen an den schleswig-holsteinischen Schulen beraten: Ab Montag, 1. November, wird die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) im Unterricht (am Sitzplatz) entfallen. Die Testpflicht (zweimal wöchentlich) bleibt für Nicht-Geimpfte und Nicht-Genesene bestehen. Ministerpräsident Daniel Günther sagte dazu: "Wir haben wie angekündigt die Zeit nach den Ferien genutzt, um das Infektionsgeschehen bewerten zu können. Die Beratungen der Landesregierung mit der Expertenrunde bestätigen uns darin, dass wir die angekündigte Aufhebung der Maskenpflicht im Unterricht umsetzen können. Damit gehen wir einen weiteren Schritt in Richtung Normalität." Es sei deutlich, dass das Risiko an Schulen gegenüber sonstigen Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen nicht erhöht ist. "Wir haben bereits in vielen Lebensbereichen zur Normalität zurückgefunden – Kinder treffen sich im Freundeskreis oder im Sportverein oder feiern gemeinsam Geburtstag", so der Ministerpräsident. Bei diesen Gelegenheiten sei das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch keine Pflicht, obwohl der Personenkreis oftmals identisch sei. Sollte es in einer Lerngruppe zu einem Infektionsfall kommen, gelten für diese Lerngruppe für fünf Tage eine Pflicht zum täglichen Selbsttest sowie die Maskenpflicht auch wieder im Unterricht.

Im Anhang finden Sie das dazu gültige neue Corona-Schreiben des Ministeriums zur ergänzenden Information und Kenntnisnahme.

Ich freue mich auf eine weitere freundliche und konstruktive Zusammenarbeit mit Ihnen und auf die Schularbeit mit Ihren Kindern.

Sollten Sie noch Fragen zu schulischen Abläufen oder Inhalten haben, dann stehe ich Ihnen gerne für Gespräche im Rahmen der bekannten Schulzeiten zur Verfügung.

Mit herzlichen Grüßen aus der „Lütt Dörp School“

Jörg-Hinrich Meier, Rektor

Anhang: 1



Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

Postfach 7124 | 24171 Kiel


An die Schulleiterinnen und Schulleiter

der allgemein bildenden Schulen und

(Landes-)Förderzentren in Schleswig-

Holstein


Team Corona-Informationen Schule

E-Mail: corona.bildung@bildungsdienste.landsh.de


28. Oktober 2021

Corona-Schulinformation 2021 - 048

Sehr geehrte Schulleiterinnen und Schulleiter, liebe Kolleginnen und Kollegen,

ab Montag, den 1. November 2021, wird eine neue Schulen-Coronaverordnung gelten. Die

Ausgangslage hierfür ist ein sehr differenziert zu betrachtendes Infektionsgeschehen:

Einerseits steigen die 7-Tage-Inzidenzen derzeit an, weil immer noch eine große Zahl von

Personen nicht geimpft ist und witterungsbedingt mehr Kontakte in Innenräumen

stattfinden. Andererseits ist zu beobachten, dass Häufungen einer Virusverbreitung vor

allem dort auftreten, wo Menschen in Privathaushalten und in der Freizeit

zusammenkommen. Auch bei Infektionsfällen in Schulen liegen die Ursachen in der Regel

im außerschulischen Umfeld.

Die meisten Schülerinnen und Schüler und am Schulleben Beteiligten haben sich

mittlerweile an das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung gewöhnt. Dennoch bleibt die

Verpflichtung, eine MNB zu tragen, ein Grundrechtseingriff, der verhältnismäßig sein und

gut abgewogen werden muss. Es ist nun geboten, den Infektionsschutz an Schulen so

auszurichten, dass die pädagogischen Ziele bestmöglich erreicht werden können und

gleichzeitig die weiterhin noch gebotene Vorsicht beachtet wird.

Oberstes Ziel ist weiterhin das Aufrechterhalten des Präsenzunterrichts. Der

Absonderungserlass (Erlass von Allgemeinverfügungen über die Anordnung zur

Absonderung [Isolation oder Quarantäne] wegen einer Infektion durch das neuartige

Coronavirus [SARS-CoV-2] oder der Einstufung als enge Kontaktperson in einer

geeigneten Häuslichkeit) vom 13. September 2021 gilt weiterhin fort. Das bedeutet, dass

es keine automatischen Absonderungsanordnungen für ganze Lerngruppen gibt. Das gilt

auch dann, wenn nicht durch alle Personen eine MNB getragen wurde, und ein positiver

Fall aufgetreten ist.

Vor diesem Hintergrund ist die Entscheidung der Landesregierung zum Wegfall der Pflicht,

im Unterrichtsraum am Sitzplatz eine Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) zu tragen, an den

Schulen umzusetzen. Die Verordnung wird voraussichtlich morgen verkündet werden.

Die wichtigsten Regelungen sind:

1. Test- und MNB-Pflicht

Die bewährte Teststrategie (negativer Testnachweis als Zugangsvoraussetzung zur Schule

und zu schulischen Präsenzveranstaltungen bei regelmäßiger Testung) wird wie bisher

fortgesetzt. Bezüglich der Pflicht zum Tragen einer mindestens medizinischen MNB gibt es

indessen weitere vorsichtige Lockerungen. Die MNB-Pflicht entfällt nicht nur im Freien,

sondern nun auch in Innenräumen am eigenen Sitzplatz oder konkreten Tätigkeitsort.

Keine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht damit fortan:

 auf dem Schulhof und sonst im Freien;

 für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und sonst an Schulen tätige Personen

innerhalb des Unterrichtsraumes am eigenen Sitzplatz bzw. am konkreten

Tätigkeitsort; gleiches gilt bei Sitzungen der Schülervertretungen und der

schulrechtlich vorgesehenen Gremien;

 für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und sonst an Schulen tätige Personen in

der Mensa am Sitzplatz;

 beim Ausüben von Sport sowie im Rahmen von schulischen Ganztagsangeboten zu

Bewegung und Sport;

 für Eltern am eigenen Sitzplatz in Elternversammlungen sowie in Sitzungen der

Elternvertretungen und der schulrechtlich vorgesehenen Gremien.

In einigen Situationen gilt weiterhin eine MNB-Pflicht:

 Auf den Gemein- und Begegnungsflächen in den Unterrichts- und sonstigen

Schulräumen besteht weiter die MNB-Pflicht.

 Bei schulischen Veranstaltungen außerhalb des Schulgeländes gelten die jeweils

örtlichen Hygieneregeln (auch auf Hin- und Rückweg).

 Auf Schulwegen müssen Schülerinnen und Schüler eine Mund-Nasen-Bedeckung

tragen, soweit die geltende Corona-Bekämpfungsverordnung dies vorsieht.

Unverändert kann das zuständige Gesundheitsamt - soweit erforderlich - weitergehende

Maßnahmen des Infektionsschutzes anordnen.

Soweit das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht vorgeschrieben ist, kann eine MNB

freiwillig getragen werden. Dies ist jedoch nur im Rahmen einer persönlichen Entscheidung

vorgesehen. Schulleitungen, Lehrkräfte oder schulische Gremien sollen hierzu keine

Empfehlung aussprechen.

2. MNB- und Test-Pflicht bei Auftreten einer Infektion

Tritt eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 bei einer Schülerin oder einem

Schüler bzw. bei einer an Schule tätigen Person auf, so gilt eine erweiterte MNB- und Test-

Pflicht für alle Gruppenmitglieder der betroffenen Klasse, Lern- bzw. Betreuungsgruppe, in

der die Infektion aufgetreten ist. Voraussetzung für die im Folgenden dargestellten

Maßnahmen ist, dass die von der Infektion betroffene Person an mindestens einem der

zwei Schultage vor Durchführung des Tests (Datum der Testung) die Klasse, Lern- bzw.

Betreuungsgruppe tatsächlich besucht hat.

 Für die selbst von der Infektion betroffenen Personen gilt weiterhin das bewährte

Verfahren hinsichtlich der Absonderung. Die Entscheidung trifft wie bisher das

zuständige Gesundheitsamt.

 Für alle Mitglieder der Kontakt-Gruppe gilt, sobald die Schule vom positiven Ergebnis

Kenntnis erlangt hat, unverzüglich die Maskenpflicht, die im Wesentlichen der noch

bis 30. Oktober 2021 geltenden Pflicht entspricht. Das Gesundheitsamt wird in der

Regel keine umfassenden Absonderungsanordnungen treffen.

 Ab dem Folgetag der Feststellung durch die Schule gilt für die Gruppenmitglieder für

die folgenden fünf Schultage die erweiterte MNB-Pflicht und eine tägliche Testpflicht

(dieser Testnachweis ist nur noch 24 Stunden gültig), soweit sie nicht genesen oder

geimpft sind.

 Die Feststellung des die MNB-Pflicht auslösenden Infektionsfalles erfolgt als

Ergebnis eines Selbsttests der infizierten Person in der Schule und / oder durch eine

Mitteilung der Sorgeberechtigten oder des Gesundheitsamtes an die Schule.

 Wenn eine Schülerin oder ein Schüler also am Mittwoch in der Schule positiv

getestet wurde, werden die Tage Montag und Dienstag betrachtet. Die Pflicht gilt

dann für fünf Schultage, also bis Mittwoch der folgenden Woche.

 Wird eine Schülerin oder ein Schüler am Mittwoch zum Beispiel durch einen Arzt

getestet und die Schule erfährt erst am Donnerstag von dem positiven Ergebnis,

werden trotzdem die Tage Montag und Dienstag betrachtet. Die Pflicht gilt dann aber

dennoch für fünf Tage, gerechnet ab Donnerstag, also bis Donnerstag der

Folgewoche.

 Wird der Infektionsfall durch einen Antigen-Selbsttest festgestellt, entfallen die

erweiterte MNB-Pflicht und die tägliche Testobliegenheit für die Gruppenmitglieder

unverzüglich, sofern das Testergebnis der betroffenen Person durch einen negativen

PCR-Test widerlegt wird.

Die vorgenannten Regelungen zur MNB-Pflicht haben zum Ziel, Infektionsketten möglichst

frühzeitig zu unterbrechen. Schulen und Lehrkräfte erläutern und begründen diese

Maßnahmen gegenüber allen Beteiligten und tragen im Rahmen des Möglichen dafür

Sorge, dass sie umgesetzt werden. Bei Fragen oder Unsicherheit zur Umsetzung dieser

Vorgaben im Einzelfall wenden Sie sich gerne an die für Sie zuständige Schulaufsicht.

Bitte leiten Sie die Corona-Schulinformation auch an die Gremien in Ihrer Schule weiter.

Bei Rückfragen schreiben Sie uns gern eine E-Mail an folgende Adresse:

corona.bildung@bildungsdienste.landsh.de.

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Kraft